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LTE T-Mobile: LTE soll noch 2010 starten

Auf der Cebit in Hannover demonstrierten T-Mobile und Nokia Siemens Networks den neuen Mobilfunkstandard der vierten Generation des Mobilfunks. Noch in diesem Jahr soll der Ausbau von LTE Netzen beginnen.

T-Mobile will verstärkt auf mobiles Internet setzen, wie bereits auf dem Mobile World Congress in Barcelona angekündigt wurde. Bisher gab es allerdings noch keine konkreten Aussagen zum Ausbau eines 4G-Netzes. Auf der Cebit hat Pressesprecher Niek van Damme nun mehr verraten. Noch in diesem Jahr will T-Mobile mit dem Ausbau von LTE beginnen. Auf der größten IT-Messe der Welt in Hannover, der Cebit, stellte T-Mobile den neuen Mobilfunkstandard vor. Ein Hotspot demonstrierte die enormen Geschwindigkeiten des Mobilfunks der Zukunft. Zwei Notebooks mit LTE Sticks demonstrierten live die Übertragungsqualität und Möglichkeiten der schnellen Verbindung.

Gleich daneben befand sich der Messestand von Nokia Siemens Networks (NSN). Ebenfalls konnte man LTE live erleben. Anhand großformatigen Handys wurde die Qualität bei Videostreaming über LTE präsentiert. Thorsten Robrecht von Nokia-Siemens-Networks erwartet noch in diesem Jahr tausende LTE Nutzer in Deutschland. Er ist für das LTE-Geschäft von NSN zuständig. Weltweit sollen bereits 59 Mobilfunkanbieter den Ausbau eines 4G-Netzes  angekündigt haben.

Die Bundesregierung hat das Ziel alle deutschen Haushalt bis Ende des Jahres mit Breitband-Internet zu versorgen. Laut van Damme wird dies nicht möglich sein. 75% der deutschen Haushalte sollen bis 2014 mit 50MBit/s versorgt werden. LTE eignet sich durch seine hohe Reichweite und die entsprechend niedrigen Kosten, um dieses Ziel zu erreichen.

LTE in den USA – T-Mobile plant 300 Millionen US-Dollar für Investionen in LTE-Netze

LTE Test Van von T-Mobile

LTE Test Van von T-Mobile

T-Mobile USA konzentriert sich auf schnelle Netze und
LTE Endgeräte wie LTE Smartphones und LTE Blackberries

T-Mobile USA-Chef Robert Dotson hat die strategischen Prioritäten für das Jahr 2010 bekannt gegeben: Die Telekom-Tochter setzt auf mehr Qualität pro US-Dollar durch die Konzentration auf schnelle LTE Datennetze und ein optimiertes LTE Endgeräteportfolio.

Die Produktpalette soll innovative, neue LTE Geräte von Herstellern wie beispielsweise Samsung, Motorola und HTC umfassen. Und da sich die Dynamik des Marktes auch weiterhin in Richtung Datenservices verlagern wird, werde entscheidend sein, sich mit dem zunehmenden Wunsch der Kunden nach mobilen LTE Notebooks zu befassen. Rund 300 Millionen US-Dollar sind für Investitionen in den LTE-Netzausbau für 2010 vorgesehen. “Die Technologie hält dem Wettbewerb stand, verbessert das Nutzererlebnis und ist LTE-bereit”, erklärte Dotson.

LTE T-Mobile – LTE Ausbau und Digitale Dividende

Wie sieht’s mit dem LTE-Netzausbau bei der Deutschen Telekom aus? Mit der Fachzeitschrift “connect” sprach Technikchef Bruno Jacobfeuerborn über digitale Dividende und den LTE-Ausbau

Bruno Jacobfeuerborn,Geschäftsführer Technology T-Mobile

Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer Technology T-Mobile

connect: Herr Jacobfeuerborn, Sie sind bei der Telekom für die Netzqualität und den Netzausbau zuständig. Was steht ganz oben auf Ihrer Agenda?

Bruno Jacobfeuerborn: Die Bundesnetzagentur hat kürzlich die Rahmenbedingungen für die Versteigerung der frei werdenden Frequenzbänder, der sogenannten digitalen Dividende, definiert. Das war für uns ein wichtiges Signal, um weiter in den Netzausbau und höhere Bandbreiten zu investieren.

connect: Befürchten Sie, dass bei der Vergabe der digitalen Dividende Teilnehmer bevorzugt werden?

Bruno Jacobfeuerborn: Wir wollen den Breitband-Ausbau in Deutschland voranbringen. Deshalb unterstützen wir die Bundesregierung, die mehr Breitband fordert und verlangt, dass bis 2015 75 Prozent der Bevölkerung mit 50 Megabit/s und mehr versorgt wird. Die digitale Dividende ermöglicht uns, durch die Kombination von Mobil- und Festnetz die Breitbandversorgung in ländlichen Gebieten sicherzustellen.

connect: Chefregulierer Matthias Kurth legt den Netzbetreibern nahe, zu kooperieren. Man könne sich die Infrastruktur bei LTE teilen, auch beim Glasfaserausbau. Wie stehen Sie dazu?

Bruno Jacobfeuerborn: Natürlich wägen wir ab, inwiefern Kooperationen in der Technik sinnvoll sind. Wenn wir etwas gemeinsam tun können, werden wir schauen, ob es Sinn macht.

connect: Haben Sie schon einen Kooperationspartner wie etwa Vodafone oder Telefonica ins Auge gefasst?

Bruno Jacobfeuerborn: Nein.

connect: Vorausgesetzt, Sie erhalten die Lizenz, wovon wir ausgehen, wann starten Sie mit dem LTE-Ausbau?

Bruno Jacobfeuerborn: Wir arbeiten schon heute intensiv an der nächsten Generation des Mobilfunks und sind Vorreiter der Branche auf dem Weg zum Next Generation Mobile Network, mit dem fünf- bis zehnmal höhere Bandbreiten als bisher möglich sein werden. Wir haben noch keine Entscheidung zum Ausbau getroffen. Zunächst kommt es darauf an, die lizenzrechtlichen Rahmenbedingungen zu klären.

connect: Und wie sieht’s mit den Endgeräten bei LTE aus? Befürchten Sie hier zunächst einen Engpass wie weiland beim Start von UMTS?

Bruno Jacobfeuerborn: Dafür gibt es die Initiative NGMN (Next Generation Mobile Network), in der wir gemeinsam den Standard festlegen. So können wir auch den Endgeräteherstellern klarmachen, dass der Netzstandard realisiert wird und es sich für sie lohnt, zu investieren und die entsprechenden Endgeräte rechtzeitig zu liefern.

connect: Wie sehen die Investitionen für den LTE-Ausbau im Vergleich zu UMTS aus? Ist das Ganze weniger aufwendig, weil man die vorhandenen Antennenstandorte aufbohren kann?

Bruno Jacobfeuerborn: Wir wollen den Antennenwald nicht unbedingt vergrößern. Wo es möglich ist, werden wir die neue Technologie draufsetzen. Wir werden so kostensparend wie möglich agieren.

LTE Ausbau in Schweden – Nokia Siemens Networks liefert die Technik

Nokia Siemens Networks und Ericsson konnten sich bei der von Teliasonera ersten weltweiten LTE-Ausschreibung, gegen Konkurrenten wie Huawei Technologies, durchsetzen

Der Plan steht fest: Teliasonera will noch in diesem Jahr in den größten Städten von Schweden und Norwegen LTE für Mobilfunknutzer zugänglich machen. Der Mobilfunkausrüster Ericsson gab bekannt, dass LTE in 25 Städen in Schweden und 4 Städten in Norwegen ausgebaut werden soll. LTE wurde bisher einzig für die Metropolen angekündigt.

Die Technik für die LTE-Übertragung liefert ebenfalls Ericsson als alleiniger Mobilfunkausrüster, genauso wie das Vermittlungsnetz für die baltischen und nordeuropäischen Länder. Auch in den USA setzen LTE Netrbetreiber Verzizon Wireless und MetroPCS, sowie NTT Docom in Japan, auf den LTE Ausrüster Ericsson.

Gemeinsam mit dem Konkurrenten Nokia Siemens Networks wird Ericsson das LTE Netzwerk auf die Beine stellen. Huawei Technologies war bisher ebenfalls am Aufbau beteiligt, jedoch konnte sich der chinesische Mobilfunkausrüster nicht bei den Verhandlungen gegen die deutsch-finnischen Nokia Siemens Networks durchsetzen. Obwohl Huawei für seine aggresive Preispolitik bekannt ist, konnte sich die Konkurrenz mit noch günstigeren Preisen anbieten. So sagte Lars Klasson, Senior Vice President bei Teliasonera: “Wir haben uns entschieden, dass Nokia Siemens Networks das 4G-Funknetz von Teliasonera in Schweden und Norwegen liefert. Ausschlaggebend waren die hohe Qualität in Technik und das wettbewerbsfähige Angebot.”

Im drittel Quartal 2009 hatte Nokia Siemens Networks Marktanteile einbüßen müssen und lag hinter Huawei Technologies.

Nash Technologies LTE-Testanlage in Nürnberg – LTE startet in Stockholm

In Schweden surfen die ersten Mobilfunknutzer im LTE Netz – Deutschland steckt noch in den Vorbereitungen

Das erste LTE-Netz wurde nun endlich in Betrieb genommen. In der schwedischen Hauptstadt können Mobilfunknutzer den neuen High-Speed Standard LTE nutzen. Die Einwohner haben nun die Möglichkeit mit rasanten Geschwindigkeiten mobil durchs Netz zu surfen. Ob per LTE Handy, LTE Smartphones oder mit einem LTE Notebook. Angekündigte Datenübertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 150 Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload machen das mobile Surfen attraktiver. In der nächsten Ausbaustufe soll dies möglich sein. Leider fehlen dem Betreiber des 4G-Netzes, Telia Sonera, die notwendigen LTE Handys, so dass derzeit noch auf LTE Sticks von Samsung zurückgegriffen wird.

Parallel werden in Deutschland Vorbereitungen für die neue LTE-Technologie getroffen. Mobilfunkbetreiber nutzen derweil eine der weltweit größten Mobilfunk-Testanlagen: Das sich über 25 Quadratkilometer erstreckende Test-Netz von Nash Technologies in Nürnberg. Mobilfunkhersteller testen hier ihre LTE Endgeräte und Netzwerktechniken, sowie Datenübertragungsgeschwindigkeiten, auf Leistungsfähigkeit und Qualität. Mit verschiedenen Bandbreiten und unter realen Bedingungen, wird hier ein zukunftsgemäßes LTE Netz betrieben.

Nokia & Infineon entwickeln gemeinsam LTE-Lösungen

Das finnische Mobilfunkunternehmen Nokia und der Chip-Producer Infineon entwickeln gemeinsam Produkte für die neue Mobilfunkgeneration LTE

Ihre Kooperation soll die Kompatibilität und das Zusammenspiel zwischen den lizenzierbaren Baseband-Modem-Technologien von Nokia und den RF-Transreceivern von Infineon, sicherstellen. Beide Konzerne haben die Möglichkeit auch mit anderen Partnern zu kooperien.

“Wir freuen uns, unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit Nokia über unsere derzeitigen Plattform- und RF-Aktivitäten hinaus auszubauen”, sagte Hermann Eul, Mitglied des Vorstands von Infineon Technologies. Die Teams beider Unternehmen werden laut Infineon gemeinsam auf Architektur- und Systemebene zusammenarbeiten.

Infineon und Nokia wollen als Ziel ihrer Zusammenarbeit eine verifizierte Referenzplattform zur Verfügung stellen, welche die Standardisierung von Schnittstellen für LTE-Advanced erleichtert und vorantreibt. Die Weiterentwicklung soll Datenübertragungsraten von bis zu 1 Gbit/s ermöglichen.

LTE mobiles Internet für Schweden und Österreich

Erfolgreiche LTE (Long Term Evolution) Tests am laufenden Band

Samsung LTE USB-Stick

Die Newsticker stehen nicht still. LTE ist im Gespräch. Immer mehr Meldungen um die Zukunft des Internets via Long Term Evolution korrespondieren im Netz. Die Betreiber machen ernst. Die mobile Revolution scheint begonnen zu haben – ein neues Zeitalter des drahtlosen Breitband-Internets ausgerufen.

Diese Woche führten “Samsung und Ericsson” und “T-Mobile Austria und Huawei” erfolgreich LTE Tests in Schweden und Österreich durch.
T-Mobile Austria und Huawei führten erfolgreich einen Test in einem selbstorganisiertem LTE Netz in Innsbruck durch.
Samsung und Ericsson vermeldeten erfolgreiche Testergebnisse aus Stockholm. Sie demonstrierten mobiles surfen mit dem Laptop und das mit einem USB Stick, der über ein LTE Modem verfügt. Es wurden Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s im Downstream erreicht. Schon 2010 wollen Ericsson und Co. das Long Term Evolution Netz kommerziell in Stockholm und Oslo nutzen. Die Kompatibilität zwischen dem ersten LTE Modem von Samsung und dem LTE Netz von Ericsson scheint hergestellt und gut zu harmonieren.

Quelle: Samsung.com

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iPhone 4G mit LTE getestet

Prototyp für LTE-fähiges Iphone 4G befindet sich bereits bei Verizon Wireless im Testlauf

Laut einem Bericht des amerikanischen Onlineportals Fone Frenzy gibt es bereits erste Test für den Nachfolger des derzeitigen Apple iPhone 3G S. Das neue iPhone 4G soll neben den bekannten Features auch über ein Funkmodul für LTE verfügen. Dem Bericht zufolge befindet sich bereits ein Prototyp des LTE-fähigen iPhone bei Verizon Wireless im Testbetrieb. Hinweise wann ein solcher Prototyp marktreif sein könnte gibt es derzeit nicht. Im Juni nächsten Jahres könnte es jedoch eine entsprechende Ankündigung geben.

Da die bisherigen iPhone Modelle jeweils im Sommer 2007, 2008 und 2009 vorgestellt wurden liegt die Vermutung nah, dass auch der LTE-fähige Nachfolger im Sommer 2010 auf dem Markt eingeführt wird.

Motorola realisiert erfolgreich LTE-Testlauf auf der ITU Telecom World 2009

Motorola hat als weltweit erstes Unternehmen einen TD – LTE-Testlauf im 2,6-Gigahertz-Band erfolgreich absolviert

Die Demonstration des chinesischen Telekommunikationsunternehmens China Mobile Communications Corporation (CMCC) erfolgte aus einem fahrenden Fahrzeug heraus und ist Bestandteil des Messeauftritts auf der ITU Telecom World 2009 in Genf.

Die Teilnehmer haben während der TD-LTE-Drive-Tour im Motorola-Kleinbus die Gelegenheit, TD-LTE unter alltags Bedingungen zu erleben. Das Handover von einer Basisstation zur nächsten gehört ebenso dazu, wie die Demonstration einer Reihe von Anwendungen. Die Teilnehmer erleben unter realen Bedingungen HD-Video-Streaming im Downlink und Uplink, Voice-over-IP, GPS-Navigation, Videokonferenzen und Hochgeschwindigkeits-Internetzugang.

Über Motorola

Motorola ist weltweit bekannt für sein Angebot an innovativen und zukunftsgerichteten Kommunikationslösungen. Von Breitbandinfrastruktur, Lösungen zur Unternehmensmobilität und öffentlichen Sicherheit bis hin zu High-Definition-Video und Mobiltelefonen: Motorola steht an der Spitze der Entwicklung von Technologien der nächsten Generation, die Privatanwendern, Geschäftskunden und Behörden eine bessere Vernetzung und mehr Mobilität ermöglichen. Alleine im Geschäftsjahr 2008 erzielte die Motorola Inc. einen Umsatz von 30,1 Milliarden US-Dollar.

In Deutschland ist das Unternehmen durch die Motorola GmbH präsent. Die Gesellschaft erzielte 2007 mit über 1.300 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro.